Sandtorte

Nr. 1773
Zutaten: 180 g Butter, 125 g Zucker, 125 g Kartoffelmehl, Vanille, Zitronenschale, 1 cl Spiritus Vini (Weingeist, Grappa, Marc oder Weinbrand), 3 Eier

Man schlägt das Eiweiß mit 2 El Zucker zu Schnee und stellt diesen bei Seite. Nun die zimmerwarme Butter schaumig schlagen, tut nach und nach die Eigelbe darunter und löffelweise den restlichen Zucker und das Mehl sowie die Vanille (Vanillin, Vanillesirup oder frische Vanille), die Zitronenschalen und den Weingeist.
Wenn die Masse schön vermischt ist, wird nach und nach das Eiweiß daruntergehoben. Die Masse darf nur nach einer Seite geschlagen werden, das dauert ohne Rührgerät ¾ Stunden (!). Die schaumige Masse in eine ausgebutterte Form gießen und bei 175 ° C während etwa 50 Minuten backen.

Kommentar: Wenn das Eiweiss während ½ und der Teig während ¾ Stunden geschlagen wird, darf auch ordentlich Butter ran. Ich habe mal ausprobiert, Eiweiß von Hand steif zu schlagen. Ich habe mich gefühlt wie Popeye im Kleid… Lieber Himmel, geht das in die Arme!

Jedenfalls schmeckt die Sandtorte ausgezeichnet. Sie war der Tortenboden für die meisten Torten in jener Zeit. Man lässt sie vor dem Anschneiden am besten 24 Stunden ruhen. Dann wird sie zweimal durchgeschnitten, mit Marmelade oder Creme gefüllt und mit Ananasguss glasiert. Das ist für den heutigen Geschmack ziemlich süß.
Deshalb empfehle ich, aus 150 g  (aufgetauten) Beeren mit 3 El Zucker eine Fruchtcreme zusammenzurühren und ggf. einmal zu erwärmen. Damit den Tortenboden füllen und mit Zuckerguss bestreichen und dekorieren. Schmeckt schön und hält sich gut!

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